Husqvarna Group und die BMZ GmbH entwickeln zusammen neue Lithium-Ionen Batterien

Husqvarna Group und BMZ GmbH, Europas führender Systementwickler für intelligente Batterielösungen, haben einen Vertrag für eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Der Vertrag schließt die Entwicklung und Herstellung einer Zukunftsgeneration von Lithium-Ionen Batterien für die Forstwirtschaft, Rasen und Gartenprodukte ein.

„Es freut mich, dass wir gemeinsam mit BMZ den schnell wachsenden Batteriemarkt erobern. Mit dieser strategischen Kooperation verfolgen wir das Ziel, die Spitzenstellung durch einzigartige Technologien und konkurrenzfähige Batterieprodukte zu entwickeln“, sagt Pavel Hajman, Präsident in der Husqvarna Divison mit Sitz in Stockholm. „Die Partnerschaft mit der Husqvarna Group im Rahmen der Produktentwicklung hat es vorher in der dieser Art bei BMZ nicht gegeben. Wir freuen uns über diesen gemeinsamen Weg unserer Teams, die Seite an Seite einen ganzheitlichen Blick haben – angefangen beim Research, der Entwicklung und beim automatischen Fertigungsprozess. Wir sind z.Zt. der größte Lieferant für Batteriepacks bei Husqvarna und werden diese Position durch die strategische Partnerschaft behalten“, erklärt Sven Bauer, Geschäftsführer bei BMZ GmbH in Karlstein am Main. Die Partnerschaft mit der Husqvarna Group umfasst die Entwicklung, Herstellung und Zulieferung von Batterien und Ladegeräten.

BMZ liefert kosteneffiziente Produktion „Made in Germany“ 

Die Automatisierung der Produktion von Lithium-Ionen-Batterien für Produkte der Husqvarna Group wie beispielsweise für Mähroboter ebnen neue Wege für mehr Produktivität, geben höhere Prozesssicherheit und reduzieren die Arbeitskosten. In der Fertigungslinie werden die Zellen für die Batterien vorgeprüft. Die Arbeitsschritte Schweißen,  Löten und automatischer Verguss laufen durch den Einsatz des Schweißroboters bei BMZ automatisch ab. Die Lötanlage gewährleistet eine präzise Lötung mit einem stabilen Qualitätsniveau. Die

Vergussanlage sorgt für steigende Produktivität. Im Anschluss findet eine Endprüfung statt. Die Schweißanlage wird durch den automatisierten Prozess effizienter genutzt. Dies führt zu

einer geringeren „parts per million“-Rate (ppm-Rate). Die Abkürzung ppm steht für „Teile von einer Million“ und wird für den millionsten Teil einer Einheit gesehen. Im Qualitätsmanagement werden damit in der Regel Fehlerraten bzw. Ausfallhäufigkeiten wiedergegeben.

Internationales Spezialisten-Team treibt Produktentwicklungen voran

„Eine Automatisierung wie diese im Bereich Mähroboter ist eine einzigartige Zukunftstechnologie von BMZ. Von der Separierung der Zellen bis zum Verpacken des Produktes ist der gesamte Prozess vollautomatisiert“, erklärt Thomas Kess, der als Lead Technical Engineer bei BMZ GmbH tätig ist. Zu der Expertengruppe des Produktentwicklungsteams von BMZ gehören ein Projektmanager, der technische Leiter, ein Design- und ein Elektronikingenieur, die sich mit der Entwicklung des vollautomatisierten Produktionsprozesses für die Produkte der Husqvarna Group beschäftigen. Von Husqvarna sind für diese Kooperation drei Mitarbeiter von  Stockholm nach Karlstein am Main umgesiedelt.

Industrieroboter stellen höchsten Stand der Automation dar

Der Einsatz von Industrierobotern wie bei BMZ in der Fertigung von Lithium-Ionen-Akkus stellt zurzeit den höchsten Stand der Automation dar. Roboter sind Automaten, die über vielfältige Sensoren verfügen und frei bewegliche Bestandteile in größerem Maße wie Greifarme, Bearbeitungsarme oder Stelzen bzw. Räder besitzen. Sie können Informationen aus der Umwelt aufnehmen, diese in eigenen Rechnersystemen verarbeiten und speichern und zur Steuerung ihrer Tätigkeit verwenden.

Das internationale Expertenteam von BMZ und der Husqvarna Group wird sich neben der Entwicklung von Lithium-Ionen-Akkus in vollautomatisierter Herstellung mit der weiteren Erhöhung der Leistungsstärke von Lithium-Ionen-Akkus beschäftigen, die zukünftig bei handgeführten Elektrogeräten wie Motorsensen, Blasgeräten und Rasenmähern eingesetzt werden sollen.

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