FOBA „HELP“ für die Kennzeichnung von Medizinprodukten – Geschlossenes kamerabasiertes Markiersystem steigert Prozesssicherheit und Qualität


Kleine, für den Einmalgebrauch vorgesehene Medizinprodukte, aber auch wiederverwendbare Risikoklasse III-Produkte unterliegen strengen Qualitätskriterien und müssen dauerhafte Produktsicherheit gewährleisten, auch was die Kennzeichnung angeht. HELP (Holistic Enhanced Laser Process) von FOBA ist ein innovativer kamerabasierter Markierprozess. Foto: © 2016 FOBA Laser Marking + Engraving (Alltec GmbH)

„Sein großer Mehrwert besteht nicht nur in der flexiblen Erkennung unterschiedlicher Produkte, sondern auch in der Vermeidung von Markierfehlern und damit von Produktausschuss.
FOBA bietet mit HELP als einziger Hersteller von Lasermarkiersystemen eine integrierte Komplettlösung mit greifbarem Mehrwert für die Produktion von medizinischen Produkten. Das dreistufige geschlossene System erhöht die Prozesssicherheit vor und nach der Laserkennzeichnung und vereinfacht die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Kennzeichnungsstandards, wie etwa der UDI (Unique Device Identification)-Richtlinien.

Zur Identifizierung der Produkte vor der Markierung und zur automatischen Ausrichtung des Markierinhalts kommt das TTL (Through-the-Lens) Vision System IMP (Intelligente Markierpositionierung) zum Einsatz. Dieses kamerabasierte System stellt sicher, dass nur die korrekte Markierung in der richtigen Position auf dem richtigen Produkt aufgebracht werden kann. Nach Abschluss der Lasermarkierung wird diese mittels optischer Zeichenerkennung (OCV Optical Character Verification) und 2D Code-Validierung im Rahmen des HELP-Prozesses geprüft.

Alle Prozessschritte – von der Produktprüfung über die Markierausrichtung und anschließende Laserkennzeichnung bis hin zur Markierprüfung und Code-Rücklesung – werden mit nur einem System und unter Verbleib des Produkts im geschlossenen Prozess einer einzigen Lasermarkiermaschine möglich. Der dreistufige Markierprozess beginnt mit der Teile-Validierung, bei der das Kamerasystem prüft, ob das richtige Produkt ohne Beschädigung vorliegt und ob noch keine Kennzeichnung vorhanden ist. Der Markierinhalt wird automatisch je nach Lage des Produkts darauf ausrichtet, so dass die Markierung automatisch an der richtigen Position entsteht. In einer zweiten Stufe findet die Laserkennzeichnung selbst statt. Die Markier-Validierung nach der Kennzeichnung, die dritte Stufe, stellt sicher, dass Kontrast, Position und Größe stimmen. Hier erkennt die OCV (Optical Character Verification) außerdem, ob die richtigen Inhalte widergegeben wurden, und die 1- und 2D-Codes können noch einmal ausgelesen, geprüft und klassifiziert werden.

Hersteller profitieren vom HELP-Prozess in vielfacher Weise: Lückenlose Rückverfolgbarkeit, verbesserte Produktqualität, Einhaltung von internationalen Kennzeichnungsvorschriften, Flexibilisierung des Produktionsprozesses, geringere Kosten durch weniger Ausschuss, Effizienzsteigerung durch Standardisierung und Prozesssicherheit.

 

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